Unterwegs auf Kos

Insel Kos Die griechische Insel entzückt jeden, der schon mal die Gelegenheit hatte, dort Urlaub zu machen. Von Wien ging es direkt nach Kos. Vom Flughafen wurde ich gleich direkt zum Hotel in Agios Fokas gebracht. Die Gegend um Agios Fokas ist auf Grund der vielen Radwege sehr beliebt bei Radfahrern. Im Hotel blieb Zeit, um sich ein wenig frisch zu machen und etwas später besuchte ich die nur 2 km entfernten Schwefelquellen von Agios Fokas, ein Naturphänomen der besonderen Art: die Quellen liegen direkt am Meeresrand und bieten das Gefühl eines Thermalbades in freier Natur.
Kos StrandAm darauffolgenden Tag machte ich mich nach Kos Stadt auf. Kos Stadt wurde 366 v. Chr. gegründet und ist seitdem die Hauptstadt der Insel. An der Hafenpromenade prägen Bauten aus italienischer Besatzungszeit das Stadtbild, in den engen Gassen der Altstadt sind ehemalige Moscheen Zeugen der Vergangenheit. Das mittelalterliche Kastell, eines der ältesten und schönsten im ganzen mediterranen Gebiet, sollte man auf jeden Fall besichtigen. Auch die bekannte „Barstraße“, das nächtliche Vergnügungsviertel und die belebten Stadtstrände mit vielen Tavernen und Bars machen Kos Stadt für viele Besucher zum beliebten Urlaubsziel.
Kapelle Christos DiekeosAm nächsten Tag folgte ich mit einer deutsch sprechenden Führerin den Fußstapfen des wohl bekanntesten Bewohners Kos – Hippokrates, dem Vater der Medizin. Der Baum, unter dem Hippokrates unterrichtet hat, befindet sich noch heute im Stadtzentrum von Kos. Das Askilipion von Kos ist zweifellos das wichtigste Monument auf Kos, denn es war das älteste und berühmteste Heilzentrum der antiken Welt. Bis heute kann man dort jeden Sommer den Eid des Hippokrates, auf altgriechisch gesprochen, hören.

Das Mittagessen wurde in Platini eingenommen. In Platini leben großteils türkischstämmige Familien, die seit der türkischen Besatzungszeit das Leben dieses Ortes prägen. Die Tavernen bieten griechisch-türkische Küche an, und hier ist es noch möglich in die Küche zu gehen und dem Koch auf die Finger zu schauen oder diverse Köstlichkeiten mit dem „Auge“ auszusuchen. Kalymnos MeerWeiter ging die Fahrt an die Westküste nach Marmari in den Magic Life Club Kos. Marmari bietet einen wunderschönen langen Sandstrand an und ist deswegen besonders bei Familien sehr beliebt. Anschließend fuhr ich zu den Bergdörfern Zia, Lagoudi und Pili. Am Nachmittag stand ein Ausflug auf die Schwammtaucherinsel Kalymnos auf dem Programm.
Ich bin mit der Fähre von Mastichari ca. 45 Minuten nach Kalymnos gefahren. Homer gab dieser freundlichen Insel den Namen „Kalydnos“, Insel der Schwammtaucher wird sie heute genannt. Die Schwämme von Kalymnos zählen zu den besten der Welt. Vom tiefblauen Meer zu den höchsten Bergspitzen, durch tiefe Schluchten und Höhlen verbirgt Kalymnos eine große Fülle an Geheimnissen. Die Küste zeigt sich schroff, doch zwischen den zerklüfteten Felsen befinden sich wunderschöne Badebuchten.
KalymnosAußerdem ist Kalymnos auch die Insel der Kletterer – die haben in letzter Zeit Kalymnos als Geheimtipp für sich entdeckt und sind begeistert von der Vielfalt der Klettermöglichkeiten für Anfänger und Könner. Um 20.00 Uhr hat die Fähre von Kalymnos abgelegt und ist in Richtung Mastichari aufgebrochen. Für mich ging es nach der 45 minütigen Überfahrt zum Club retour.
Am nächsten Tag besuchte ich nach dem Frühstück die Mastichari. Anschließend stand ein Ausflug auf die Peninsula Kefalos im Süden der Insel auf dem Programm. Am Abend stand ein Bummel durch den lebhaften Ort Kardamena auf dem Programm. Der ehemalige Fischerort hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ferienort entwickelt und bietet zahlreiche Unterhaltungs- und Einkaufsmöglichkeiten.
Den nächsten Tag nützte ich, um alle Aktivitäten des Clubs auszukosten. Ein tolles Abendessen war ein wunderschöner Abschluss dieser Woche in Kos. Nach einer kurzen Nacht ging es für mich am nächsten Tag zurück nach Wien.

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